BUCHER - Die Geschichte einer Brauerei

1644

Bereits im 14. Jahrhundert erwähnten zwei Urkunden die Wirtschaft "Zum Grünen Baum". Ausführlicher berichtet die Chronik über dieselbe Bräubehausung in der Unteren Vorstadt im Jahr 1644.
 

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1868

Im Jahre 1868 geht die seit dem 14. Jahrhundert bestehende Gaststätte „Zum Grünen Baum“ in den Besitz der jetzigen Inhaberfamilie Bucher über. Landwirtschaft und Gasthaus treten in den Hintergrund, als der Diplombraumeister Alois Bucher im Jahre 1928 den Betrieb übernimmt. Er erreicht durch den Neubau eines Sudhauses noch vor dem zweiten Weltkrieg und durch die Erweiterung des Lagerkellers eine Steigerung der Kapazität, die den Bierverkauf über die Stadtgrenze hinaus verlangt. Anfangs geschah die Lieferung mit Pferdefuhrwerken, 1932 wurde dann ein Benzin-LKW angeschafft. Zur selben Zeit etwa begann man damit, Bier in Literflaschen abzufüllen.

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1939

Der Ausbruch des zweiten Weltkrieges und die damit verbundenen Rohstoffkontigentierungen brachten aber einen weiteren Aufschwung zunächst zum Erliegen. Noch während der Besatzungszeit begann ein zweiter Anlauf, 1949 erfolgte der Einstieg in die Limonadenproduktion, 1955 wurde eine eigene Tennenmälzerei zur Sicherstellung von qualitativ hochwertigem Gerstenmalz errichtet.
Der zielstrebige Ausbau des Vertriebsnetzes mit brauereieigenen Gaststätten, Kantinen und Flaschenbierabgabestellen zog den Neubau eines Sudhauses, moderner Gär-und Lagerkeller sowie einer Flaschenfüll- und Reinigungsanlage nach sich.

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1970

Alois Bucher hinterließ nach seinem überraschenden Tod 1970 einen modernen und effektiv arbeitenden Betrieb, den sein knapp 24-jähriger Sohn übernahm und mit viel Schwung und Elan weiterführte.
Die hohen Zuwachsraten im Brauereigeschäft verlangten denn auch sofort eine Straffung des Betriebes und Rationalisierungen. Ein erster Schritt war der Einbau einer modernen Keimkastenanlage, was die Automatisierung der Mälzerei zur Folge hatte und sowohl zu einer Qualitätssteigerung führte als auch die Produktion mehr als verdoppelte. Weiterhin folgten der Bau einer Leer- und Vollgutabteilung und einer angeschlossenen Verladestation.

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1973

1973 kam dann eine Flaschenfüllanlage mit einer Kapazität von 8000 Flaschen pro Stunde hinzu, um den bestehenden Engpass zu überwinden.Garant des ungestörten Produktionsablaufs war auch der seit 1644 bestehende brauereieigene Brunnen mit einer Wasserförderung von 80 000 Litern pro Stunde. Einen entscheidenden Einschnitt in der Firmengeschichte bedeutete die Entscheidung, sich von anderen Brauereien durch das Brauen von Spezialbieren abzuheben. Dieser Schritt war durch einen immer härter werdenden Wettbewerb notwendig geworden. Die Produktion von obergärigem Hefe-Weizen Bier bedeutete einen ersten Schritt in diese Richtung, der sich letztlich als richtig erwiesen hat.

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1979

1979 stellt ein weiteres markantes Datum in der Geschichte der Brauerei Bucher dar. Alois Bucher jun. erschloß einen eigenen Tiefbrunnen mit einer erstklassigen Wasserqualität. Die so genannte Aloisius-Quelle ist seither bekannt dafür, für die Herstellung von Babynahrung geeignet zu sein.

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1985

Neubau einer Flaschenabfüllanlage mit einer Leistung von 16.000 Flaschen pro Stunde.

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1998

Neubau einer Flaschenabfüllanlage mit einer Leistung von 25.000 Flaschen pro Stunde mit der es erstmals möglich war - Getränke in PET-Mehrwegflaschen zu füllen.

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2000

Qualitätsverbesserungen, Anstieg der Verkaufszahlen und Modernisierung der Produktions- Abfüll- und Verladeanlagen im ständigen Wechsel kennzeichnen so die vergangenen Jahrzehnte der Brauerei Bucher.

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2004

Neubau einer Lagerhalle incl. Werksverkauf in Lauingen

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2005

Hallenneubau an der Günzburger Straße, sowie Kauf einer neuen Fassabfüllstraße.
Expansion und Modernisierung finden nach außen hin auch in der neuen Fassade ein Zeichen.

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2007

Neuinstallation einer 30.000èr Mehrweg-PET-Flaschenabfüllanlage samt Dampf-Kesselhaus, Kläranlage, Wasserspeicher, Maschinenhaus, Druckluftversorgung  Bohrung von 3 Mineralwasserbrunnen und zugleich Neubau einer weiteren Lagerhalle mit 5000qm Hallenfläche:

 

Gesamtinvestitionsvolumen am Standort Günzburger Straße bisher 12 Mio Euro.

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2010

Neubau einer Verladehalle und Umsetzen der bestehenden Fassabfüllstraße.

Bohrung eines neuen Tiefbunnens.

 

 

 

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2011

Die Geschichte der Mineralbrunnen Bucher GmbH verdeutlicht eines: Handwerkliches Können, die Verpflichtung zur Qualität und die Bereitschaft neues zu wagen, sind die Eckpfeiler eines Unternehmens, dass mittlerweile 43 Mitarbeiter beschäftigt.

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